„Ich wusste, dass, wenn ich mich auf meine Stärken fokussiere, ich es immer schaffen werde glücklich zu sein!“

Fragen an Bastian Boschert

Bastian Boschert

Wie bist du auf die Talenteschmiede gekommen?

Auf die Talenteschmiede wurde ich über ein Zusatzförderprogramm der Hochschule Offenburg aufmerksam.

Du sagst, dass der Kurs für dich „wegbereitend“ war, was meinst du damit genau?

Wegbereitend war der Kurs in dem Sinne, dass er mir schlichtweg mehr Klarheit und Fokussierung mitgegeben hatte. Es fiel mir nach dem Kurs um einiges leichter, meinen zukünftigen Weg und mögliche Ausprägungen zu sehen. Etliche Gedanken um die Zukunft und mögliche berufliche Laufbahnen wirkten dann nicht mehr allzu bedrohlich oder einschüchternd auf mich. Ich wusste, dass wenn ich mich auf meine Stärken fokussiere, dass ich es immer schaffen werde glücklich zu sein. Zumindest nahm es mir persönlich den eigenen Druck mich gleich nach dem Studium für den „einen“ richtigen Job zu bewerben.

Deine TS war ja am Anfang deines Studiums zum Wirtschaftsingenieurwesen – hat sich nach der TS bei dir noch etwas verändert oder fühltest du dich in deinem Weg bestätigt?

Nein, verändert hat sich nichts mehr konkret. Ich würde sagen ich fühlte mich sehr stark in meinem Weg bestätigt und das auch heute noch. Mit meinem Studiengang hatte ich glücklicherweise genau die für mich richtige Ausbildung gefunden.

Was sind deine Stärken nach Gallup und wie äußern sich diese bei dir?

Meine Stärken nach Gallup waren:

  1. Strategie
  2. Ideensammler
  3. Disziplin
  4. Intellekt
  5. Verantwortungsgefühl

Die Stärken äußern sich bei mir auf vielfältige Art und Weisen.

Die ausgeprägteste Stärke ist bei mir „Strategie“ die dazu führt, immer wieder alles in einen Gesamtkontext bringen zu wollen. Eine Vogelperspektive einzunehmen, komplizierte Dinge vereinfacht ganzheitlich für andere Personen verständlich aufzubereiten, bereitet mir viel Freude. 

Die zweite Stärke „Ideensammler“ äußert sich bei mir, dass ich ein sehr vielseitig interessierter Mensch bin. Ich sammle sehr gerne Informationen auch zu Themen die mir zum aktuellen Zeitpunkt keinen augenscheinlichen Nutzen bringen. Ich kombiniere dann gerne und hole irgendwann diese Infos wieder aus der Versenkung.

Die anderen Stärken wie „Disziplin“ zeigt sich in meinem „Selbstoptimierungswahn“ der mich immer wieder aufs Neue eine neue Planung für mich selbst erstellen lässt. Tools zur Optimierung und Methoden zur Planung finde ich genial, wohlwissend, dass man es auch übertreiben kann. Ich muss mich hierbei oft selbst ermahnen und oft auf das Wesentliche zurückbesinnen.

Die weiteren Stärken wie Verantwortungsgefühl helfen mir dabei auch heute noch sehr vertrauensvoll mir übertragene Aufgaben und Projekte zu Ende zu führen. Eine Aufgabe, auf die ich mich eingelassen habe und mir anvertraut wurde, kann ich nur schwer nicht zu Ende bringen.

Der Kurs ist ja nun schon längere Zeit her (2012), gelten deine damals getesteten Stärken immer noch?

Ja, das denke ich schon. Vielleicht erscheint es mir auch so, weil ich mir meiner Stärken so bewusst bin und sie oft in Relation meiner selbst bringe. Trotzdem ist es erstaunlich wie oft mir das Thema begegnet. Zumindest lässt mich das Bewusstsein über eigene Stärken auch bewusst werden über mögliche Entwicklungsfelder und Schwächen. Diese sind damals wie heute die gleichen Themen, wenn auch hoffentlich weniger stark ausgeprägt.

Wie helfen diese dir bei deinem derzeitigen Beruf als Projektmanager?

Als Projektmanager helfen mir die Stärken auf unterschiedliche Art und Weise. Grundsätzlich ist es nie schlecht, einen ordnungsliebenden Projektbeteiligten Kollegen/in im Team zu haben. Was sich jedoch stark ausprägt und sehr hilft ist, den Blick auf das große Ganze nicht zu verlieren. In der Projektwelt heißt dies, ausreichend Zeit auf das Projektumfeld und das Projektziel zu verwenden. Für Projekte ist es essentiell ausreichend Zeit in der Projektinitiierung zu verwenden bevor man in der Umsetzung die Arbeitspakete abarbeitet. Des Weiteren habe ich in meiner Arbeit auch sehr mit strategischen Themen im Projektumfeld zu tun, die mir heute ermöglichen meine strategische Ader auszuleben. Das große Bild zu zeichnen bereitet mir Freude und gibt mir Zufriedenheit in meinen täglichen Routinen und Projekttätigkeiten.

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